Ducati bestätigt favoritenstellung

Bei kritischen Gripbedingungen und brütenden 31 Grad Lufttemperatur wurden die ersten beiden Sessions der Superbike-WM-Asse auf Phillip Island zu einem Sturzfestival, bei dem die Ducati-Fahrer dennoch klar das beste Ende für sich hatten. Althea-Ducati-Pilot Carlos Checa liess sich trotz eine Abfluges die Bestzeit in 1:32,155 gutschreiben. Der Vorsprung auf Michel Fabrizio mit der Xerox-Ducati fiel jedoch minimal aus. Vize-Weltmeister Nori Haga reichte sich mit der zweiten Xerox-Ducati auf Rang 5, hinter Shane Byrne (Althea) ein. Byrne musste nach einem Highsider in das Streckenspital gebracht werden. Jakub Smrz rundete auf Rang 9 das starke Ducati-Gesamtergebnis ab.

SUZUKI ALSTARE: AUCH GUINTOLI WIRD STÄRKER. Leon Haslam konnte im ersten Qualifying auf Phillip Island seine Leistungen aus den Vorsaison-Tests eindrucksvoll bestätigen. Der Brite wetzte mit der Alstare-Suzuki in 1:32,373 auf Rang 3 und war somit auch klar bester Vierzylinder-Pilot. Haslams französischer Teamkollege Sylvain Guintoli zeigte mit Platz 8 eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zu den Testfahrten am vergangenen Sonntag und Montag.
YAMAHA: KEINE BESSERUNG IN SICHT. Wie schon bei den Tests vor knapp einer Woche auf Phillip Island erlebten die Sterilgarda-Yamaha-Asse James Toseland und Cal Crutchlow am Freitag im ersten Qualifying eine Enttäuschung. Crutchlow konnte sich in 1:33,038 gerade noch in den Top-10 halte. James Toseland büsste als 13. Bereits 1,3 Sekunden auf Checa ein und war nur eines der prominenten Sturzopfer. Yamaha zieht nun alle Register: Die Mannschaft um Massimo Meregalli hatte in den Tagen vor dem ersten Training sogar Teile der R1 aus dem Jahr 2009 nach Australien einfliegen lassen.

HONDA: REA RETTET HONDA-EHRE. Johnny Rea war mit der Hannspree-Ten-Kate-Honda wie erwartet bester Fireblade-Pilot. Der Nordire büsste als Siebter jedoch schon sieben Zehntel auf Checa ein. Max Neukirchner fand sich nach einem Sturz im freien Training im ersten Qualifying nur an der 18. Position der Zeitentabelle. „Ich bin etwas ratlos, weil das Motorrad extrem stark driftet”, merkte der Sachse an. Die Honda-Markenkollegen Josh Brookes, als Ersatz für Landsmann Broc Parkes, und Vitto Iannuzzo kamen nur auf die Ränge 21 und 22.
APRILIA: AUCH BIAGGI BLIEB NICHT VERSCHONT. Max Biaggi sicherte sich mit der Alitalia-Aprilia RSV4 im ersten Qualifying die sechste Position. Der 38-jährige Römer blieb unter der stechenden Sonne jedoch, wie viele seiner Konkurrenten, nicht von einem Ausrutscher verschont. Sein junger britischer Teamkollege Leon Camier zeigte als Eflter einen Auftwärtstrend.
KAWASAKI: GELUNGENER AUFTAKT. In der Box von Kawasaki Bird herrschte am Freitagnachmittag nach dem ersten Qualifying kollektives Aufatmen. Der Grund: Lokalmatador Chris Vermeulen schob sich in 1:33,389 als Zwölfter bereits nahe an die Top-10 heran. Der Australier lag damit gerade mal eine Zehntel vor seinem britischen Teamkollegen Tom Sykes, der sich auf Rang 16 einreihte. Keine gute Nachricht gab es von den Markenkollegen: Die Pedercini-Piloten Matteo Baiocco und Roger Lee Hayden bildeten wie schon bei den Tests das Schlusslicht.

BMW: KUNDENTEAM KOMMT NÄHER. BMW-Ausgängeschild Troy Corser brachte am Freitag auf Phillip Island den besten der Bayern-Vierzylinder auf Platz 16. Vier Zehntel hinter Corser reihte sich bereits Andrew Pitt mit der ersten der beiden Reitwagen-BMW ein. Der Spanier Ruben Xaus musste sich nach mehreren Stürzen mit der 19. Position begnügen. Roland Resch sass dem Katalanen mit der zweiten Reitwagen-BMW direkt im Nacken. ,,Die Verhältnisse waren bei der enormen Hitze für niemanden angenehm”, bemerkte der hartgesottene Pitt.

SUPERSPORT-WM: LASCORZ BESTÄTIGT TESTZEITEN. Der Spanier Loan Lascorz sicherte sich im ersten 600er-Qualifying auf der Motocard-Kawasaki in 1:34,629 die Spitzenposition. Vize-Weltmeister Eugene Laverty wetzte bei seinem Schlussangriff mit der Parkalgar-Honda noch an die zweite Position vor Kenan Sofuoglu mit der Ten-Kate-Honda. Lascorzs Teamkollege Kats Fujiwara sicherte sich die vierte Position vor Michele Pirro (Ten Kate) und Chaz Davies mit der besten Triumph 675.

ACHTUNG: Alle Resultate, Punktestände und Informationen finden Sie unter www.worldsbk.com

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