Ducati: Erdrückende dominanz

Die Ducati-Asse der Superbike-WM drückten den Tests auf der 4,445 Kilometer langen Piste von Phillip Island am Sonntag und Montag klar den Stempel auf. Nach einem Regenschauer bliesen die Asse am Montagvormittag zur Attacke. Am Ende lag Michel Fabrizio mit der Xerox-Ducati in 1:31,650 vor Althea-Pilot Shane Byrne und der Tscheche Jakub Smrz (B&G Pata) und Carlos Checa mit der zweiten Althea-1098er. Der 37-Jährige konnte sich im Gegensatz zu den meisten anderen Piloten am Montag nicht mehr steigern. „Ich bin sehr zufrieden, denn meine Rundenzeiten waren schnell und recht konstant”, freute sich Fabrizio. Vize-Weltmeister und Fabrizio-Teamkollege Nori Haga reihte sich hinter Johnny Rea auf Platz 6 ein.

HONDA: ALLEINE GEGEN DIE ZWEIZYLINDER. Jonathan Rea war mit der Ten-Kate-Honda der einzige Vierzylinder-Pilot, der sich in der Addition der beiden Tage auf Phillip Island in die Armada der Ducati-Zweizylinder-Piloten mischen konnte. Max Neukirchner steigerte sich am Montag um eine Zehntel, legte aber mehr Wert auf die Rennperformance über längere Distanzen. Für den 26-jährigen Sachsen sprang am Ende in 1:32,691 Position 10 heraus. Bei CRS Honda fehlte Broc Parkes, der wegen einer Verletzung und wurde durch Josh Brookes (20.) ersetzt. Makoto Tamada beginnt die Saison mit der Honda aus dem Team Pro Ride erst in Portimao.

YAMAHA: RUNDENZEITEN HINTER DEN ERWARTUNGEN. Bei Yamaha blieben die Spitzenzeiten an beiden Tagen aus. James Toseland und Cal Crutchlow konzentrierten sich auf die Abstimmung der R1 über die Renndistanz. Mit den Positionen 12 und 17 lagen die Asse aus dem Sterilgarda-Yamaha-Team dennoch ungewohnt weit zurück. „Wir haben viel mit den neuen Pirelli-Mischungen probiert”, beruhigte Teammanager Massimo Meregalli.

APRILIA: BLUFFTE APRILIA? Die Alitalia-Aprilia-Stars Max Biaggi und Leon Camier reihten sich auf den Positionen 8 und 9 ein. Biaggi klagte noch ein wenig über die Unruhen in den Bremszonen. Die Truppe konzentrierte sich vor allem auf einzelne Sektorabschnitte und weniger den Gesamtrundenzeiten. Biaggi und Camier sollten mit der RSV 4 Factory für den Auftakt ab kommenden Freitag dennoch sehr gut gerüstet sein.

SUZUKI: GUTE STANDORTBESTIMMUNG. Bei Suzuki Alstare ist man für den Saisonauftakt gut gewappnet. Der Brite Leon Haslam zeigte vor allem am ersten Testtag auf Phillip Island starke Zeiten. Im Renntrimm hat Suzuki noch etwas Aufholbedarf, dies bestätigte auch Cheftechniker Giacomo Guidotti. Haslams Teamkollege Sylvain Guintoli reihte sich nach den beiden Tagen an der zwölften Position der Zeitenliste ein.

KAWASAKI: NÄHER HERANGEKOMMEN. Kawasaki-Neuling Chris Vermeulen (1:32,870) drehte den Spies im internen Teamduell bei Kawaski Bird zu seinen Gunsten um. Am Ende fanden sich Vermeulen und Teamkollege Tom Sykes auf den Rängen 16 und 18 der Zeitentabelle wieder. Im Gegensatz zu den Tests in Portimao im Januar konnte Kawasaki den Rückstand reduzieren. Beide Piloten verloren diesmal nur noch 1,2 Sekunden auf die Spitze. Weniger gut lief es für die Pedercini-Kawasaki-Piloten Matteo Baiocco und Roger Lee Hayden, die sich nur auf den Plätzen 23 und 24 fanden.
BMW KÄMPFT. Bei BMW zeigte vor allem Ruben Xaus am zweiten Testtag viel Kampfgeist. Der Katalane wetzte nach dem Regenschauer am Montag noch zu seiner persönlichen Bestzeit, die ihn auf Position 11 der Gesamtzeitenliste spülte. Teamkollegen Troy Corser blieb der 13. Rang. Wir haben heute im Laufe des Tages viele Dinge getestet. Einige Dinge haben sich gut angefühlt, andere nicht. Meiner Meinung nach ist das Motorrad noch etwas unruhig auf Bodenwellen – sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen. Dennoch: Sowohl Xaus als auch Corser fehlten nach zwei Tagen nur etwas mehr als eine Sekunde auf die Spitze.

SUPERSPORT-WM: LASCORZ KONTERT. Provec-Motocard-Kawasaki-Pilot Joan Lascorz überflügelte Ten-Kate-Honda-Pilot Kenan Sofuoglu am zweiten Testtag auf Phillip mit einer Fabelzeit von 1:34,374. Der Türke auf der Ten-Kate-Honda konnte im Finish nicht mehr kontern. Auf Rang 4 reihte sich zur Freude von Teammanager Ronald ten Kate Neuzugang Michel Pirro ein. Fabien Foret und Kats Fujiwara sorgten auf den Position en 5 und 6 dafür, dass die Tests zu einem Match zwischen Honda und Kawasaki wurden. Bester Triumph 675-Pilot war wie schon am Sonntag der Franzose Seb Charpentier auf Position 8 in 1.

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