Ducati grubelt: Haga nur auf startplatz 10

WM-Leader Noriyuki Haga muss mit der Xerox-Werks-Ducati am Sonntag die letzten beiden Saisonrennen im Autodromo Internacional do Algarve in Portimão von der zehnten Startposition in Angriff nehmen. Der Japaner kam in der zweiten Phase der Superpole nicht über 1:43,377 hinaus und verpasste somit den Einzug unter die besten Acht. Teamkollege Michel Fabrizio rettete die Ehre von Xerox-Ducati nur begrenzt, den Shane Byrne war mit der Sterilgarda-Ducati in der Superpole als Zweiter vor Fabrizio bester Zweizylinder-Pilot. Auch Fonsi Nieto (7.) und Jakub Smrz (9.) hielten sich wie schon am Freitag in den Top-10.YAMAHA: ELFTE POLE FÜR SPIES. Yamaha-Star Ben Spies zeigte in der Superpole seine Qualitäten und preschte im letzten Abschnitt in 1:42,412 souverän zur elften Pole. Der US-Amerikaner distanzierte mit der Yamaha R1 die Ducati-Piloten Shane Byrne und Michel Fabrizio um mehr als eine halbe Sekunde. «Ich glaube aber dennoch, dass Haga in den Rennen rasch vorne mit dabei sein wird», schätzte der WM-Zweite, der zehn Punkte auf den Japaner aufholen muss. Spies-Teamkollege Tom Sykes kam bei seiner Abschiedsvorstellung für Yamaha nur auf Platz 21 und war somit nicht zur Superpole zugelassen.  HONDA: REA FÜR TEN KATE IN REIHE EINS. Honda-Pilot Jonathan Rea untermauerte in der Superpole von Portimão seine Anwartschaft auf Spitzenplätze in den Rennen am Sonntag. Der Nordire stellte die Ten-Kate-Fireblade auf Platz 4. Für Rea geht es in der WM noch um den vierten Gesamtrang. Derm 22-Jährigen fehlen vor den letzten beiden Rennen xx Punkte auf Max Biaggi. Teamkollege Carlos Checa geht in den letzten beiden Rennen für Ten Kate von der zwölften Position an den Start. Besser lief die Superpole-Session für den Briten Leon Haslam mit der Stiggy-Honda auf Platz 5.APRILIA: BIAGGI IN REIHE ZWEI. Max Biaggi kämpfte sich mit der Aprilia RSV4 souverän in die letzte Runde der Superpole. Im Finish kam der Römer aber nicht mehr über 1:43,526 hinaus und verpasste Rang 5 um drei Tausendstel. Sein junger britischer Teamkollege Leon Camier zeigte eine Steigerung und nimmt die beiden letzten Saisonrennen von Startposition 13 in Angriff. BMW: CORSER BLEIBT EINE BANK. Troy Corser schaffte in der letzten Superpole des Jahres mit der S1000 RR den achten Startplatz. Der Australier verschliss seine geeigneten Reifenmischungen in den ersten beiden Phasen. In 1:44,719 war er schliesslich machtlos. Teamkollege Ruben Xaus blieb nur der 19. Startplatz. SUZUKI UND KAWASAKI: EINE STEIGERUNG IST SICHTBAR. Sowohl bei Suzuki als auch bei Kawasaki gab es am Samstag eine Steigerung. Alstare-Suzuki-Neuling Sylvain Guintoli preschte mit der GSX-R in seiner ersten Superpole auf Rang 11. Dabei beendete der Franzose den ersten Teil der Superpole sogar als Fünfter. Routinier Yukio Kagayama erkämpfte sich für die letzten beiden Saisonrennen am Sonntag Startplatz 14. Bei Bird Kawasaki erreichten Broc Parkes und Makoto Tamada die Superpole, lagen aber bereits im Qualifying hinter dem sensationellen Luca Scassa (11.) mit der Pedercini-Kawasaki. Scassa blieb nach einem Sturz in der Superpole nur der letzte Platz, während Tamada und Parkes von den Rängen 15 und 18 in die Rennen gehen.SUPERSPORT-WM: LAVERTY MIT KLEINEM BONUS. In der Supersport-Klasse sicherte sich der WM-Zweite Eugene Laverty beim Heimrennen seiner Parkalgar-Honda-Truppe die Pole vor seinem Rivalen und WM-Leader Cal Crutchlow. Der Ire Laverty holte gerade mal sieben Hundertstel Vorsprung auf den britischen Yamaha-Star heraus. Stark der dritte Rang des Italieners Michele Pirro vor Ten-Kate-Honda-Speerspitze Kenan Sofuoglu und dem spanischen Kawasaki-Hoffnungsträger Joan Lascorz. Garry McCoy fand sich als bester Triumph-Pilot auf Rang 6. Der Kolumbianer Martin Cardenas holte als Ersatz für den Deutschen Jesco Günther mit der Veidec-Honda Platz 16.SUPERSTOCK-1000: POLE FÜR BERGER – MÄHR JUBELT EBENFALLS. Im letzten Qualifying der Klasse 1000 Superstock sicherte sich der Franzose Maxime Berger mit der Ten-Kate-Honda die Pole vor Cupsieger Xavier Simeon mit der Xerox-Ducati.  Rang 3 ging sensationell an den Österreicher Rene Mähr mit der TKR-Suzuki. Der Vorarlberger steht somit erstmals im Superstock-1000-Cup in Reihe eins und büsste nur drei Zehntel auf die Polezeit ein. Ebenfalls stark der deutsche Dominic Lammert mit der bwin-Suzuki als Achter.   ACHTUNG: Alle Resultate, Punktestände und Informationen finden Sie unter www.worldsbk.com

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