Ducati und Fabrizio: krimi mit heimischen triumphator

Die bereits zahlreich erschienen Fans bekamen im Autodrom von Imola am Samstag ein hochklassiges Superpole-Qualifying geboten. Die Xerox-Ducati-Stars Nori Haga und Michel Fabrizio schwindelten sich unauffällig in die letzte Superpole-Phase. Doch Finish zeigen Haga und Fabrizio ihre Klasse. Fabrizio markierte im allerletzten Versuch die Bestzeit in 1:47,735. «Ich freue mich besonders, dass mir die erste Pole auf italienischem Boden geglückt ist», bekannte Fabrizio. Haga zeigte sich mit Startplatz 4 sehr zufrieden. Interessant: Fabrizio, Spies, Rea und Haga lagen nur durch 15 Hundertstel getrennt, was beinahe das engste Ergebnis der Geschichte der Superpole bedeutete. Lediglich in Valencia 2004 befanden sich die ersten vier Piloten gar innerhalb von nur 45 Tausendstel.
YAMAHA: SPIES IST OPTIMISTISCH. WM-Leader Ben Spies musste im Autodrom von Imola in einer packenden Superpole Michel Fabrizio den Vortritt lassen. Dem US-Amerikaner fehlten jedoch nur vier Hundertstel. «Ich bin froh, dass wir unser Motorrad verbessert haben. Die beiden Rennen über 21 Runden werden sicher sehr hart», erwartet Spies. Sein britischer Teamkollege Tom Sykes brachte die zweite Yamaha R1 auf Startplatz 16.
HONDA: AUF REA IST VERLASS. Jonathan Rea war in der dritten und letzten Superpole-Session die einzige Honda-Hoffnung. Der Nordire zeigte sich abgebrüht und erfüllte die Hoffnungen der Ten-Kate-Mannschaft mit Platz 3 in 1:47,834. Sein spanischer Teamkollege Carlos Checa kam in der zweiten Phase nicht über Platz 13 hinaus. Der Franzose Mathieu Lagrive stellte die Althea-Honda immerhin auf Position 15 direkt hinter Riyuichi Kiyonari mit der dritten Ten-Kate-Honda.
APRILIA-ASSE ALS ALLEINUNTERHALTER. Die Aprilia-Asse Max Biaggi und Marco Simoncelli sorgten für ein mitreissendes internes Duell. Beide sicherten sich erst in der letzten Runde der zweiten Superpole-Phase ihre Plätze unter den letzten Acht. Biaggi lag dabei nur vier Hundertstel vor Simoncelli. Am Ende freute sich die Aprilia-Crew über die Startplätze 6 und 8 für Biaggi und Neuling Simoncelli. SUZUKI UND KAWASAKI: SCHWACHE SUPERPOLE. Die Alstare-Suzuki-Piloten Yukio Kagayama und Karl Muggeridge hatten sich auf den Rängen 7 und 18 für die Superpole qualifiziert. In der ersten Einheit war jedoch schon für beide GSX-R-Piloten Endstation. Nicht viel besser lief es bei Kawasaki Bird. Makoto Tamada verpasste als 21 gar den Sprung in die Superpole-Quali-Session. Der Australier Broc Parkes schied wie die Suzuki-Fahrer nach der ersten Phase aus.
BMW: CORSER ZEIGT VIEL KLASSE. BMW-Star Troy Corser zeigte eine starke Superpole und holte sich in 1:48,971 die neunte Startposition. Der Katalane Ruben Xaus fuhr bei der Rückkehr nach seinem Oberschenkelhalsbruch tapfer und erkämpfte sich mit der S1000 RR den 19. Startplatz.
SUPERSPORT-WM: CRUTCHLOW WIEDER MIT RESPEKTABSTAND. WM-Leader Cal Crutchlow sicherte sich mit einem Vorsprung von knapp sechs Zehntelsekunden seine neunten Pole in der laufenden Saison. Der Yamaha-Star wäre mit seiner Rundenzeit sogar für die Superpole-Session der Superbike-Klasse zugelassen gewesen. Die weiteren Plätze in der ersten Startreihe sicherten sich Kenan Sofuoglu, Joan Lascorz und Massimo Roccoli. Stark auch Garry McCoy mit der Triumph 675 als Fünfter. Sein neuer Teamkollege Chaz Davizes sicherte sich den elften Startplatz. Weltmeister Andrew Pitt fährt am Sonntag nur von der neunten Position los. Dem Deutsche Jesco Günther blieb mit der Veidec-Honda nur der 28. Platz.
SUPERSTOCK 1000: APRILIA AUF POLE. Ayrton Badovini sorgte bei Aprilia für Jubel, als der Italiener die RSV4 zur ersten Pole im Superstock 1000 Cup steuerte. Zudem kam Federico Sandi mit seiner RSV4 auf Platz 10. Cup-Leader Xavier Simeon nimmt das Rennen am Sonntag von der zweiten Position auf. Neben dem Belgier steht sein schärfster Rivale Claudio Corti mit der Alstare-Brux-Suzuki. Dominic Lammert holte mit der bwin-Suzuki mit Platz 9 seine beste Startposition in der laufenden Saison. Rene Mähr blieb im Autodrom von Imola nur Rang 24. Etwas besser lief es für den Schweizer Michel Savary (21.).
ACHTUNG: Alle Resultate, Punktestände und Informationen finden Sie unter www.worldsbk.com

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